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Die Zahnarztpraxis am Neuen Wall
Dr. Axel Posorski
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20354 Hamburg
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smile@dr-posorski.de

Krebsfrüherkennung


„Wir tauschen 20 Minuten gegen 20 Jahre“
Damit es möglichst lange so schön bleibt, wie es ist.

Krebsfrüherkennung

Jährlich erkranken rund 18.000 Menschen in Deutschland an Mund- und Rachenkrebs, und in den meisten Fällen wird die Krankheit sehr spät entdeckt. Die Früherkennung mit dem Prevo-Check® dauert für Sie nur 20 Minuten und verlängert die Lebenserwartung um bis zu 20 Jahre.

Wenn Sie einen Termin für die Krebsfrüherkennung oder eine persönliche Beratung  möchten, dann rufen Sie uns an:
Tel. 040 / 37 15 80

Wussten Sie, dass...?

  • Mund- und Rachenkrebs wird häufig durch die gleichen Viren hervorgerufen wie Gebärmutterhalskrebs
  • Die meisten Erkrankungen werden sehr spät erkannt, weil Mundund Rachenkrebs erst sehr spät zu spürbaren Symptomen führt, wie beispielsweise anhaltende Heiserkeit oder Schluckbeschwerden
  • Mund- und Rachenkrebs ist bei Männern die 5. häufigste Krebserkrankung; sie erkranken 3 x häufiger als Frauen

 

 

HPV16 induzierte Tumoren

Pathogenese

Es sind inzwischen mehr als 120 Typen der Humanen Papilloma Viren (HPV) bekannt, die bevorzugt die menschliche Haut und Mukosa besiedeln. Davon infiltriert besonders die Gattung der αHPV die Membranen der Mund- und Anogenitalschleimhaut und können dort malignes Zellwachstum auslösen. Der häufigste Typ, der in viral bedingten Anogenitalkarzinomen und Mund-und Rachenkrebs gefunden wird, ist HPV16.

HPV16 infiltriert bevorzugt die Mukosa des Pharynx und der Anogenitalregion. HPV16 positive Tumore finden sich daher bei einem Großteil der

  • Zervixkarzinome
  • Analkarzinome
  • Oropharynxkarzinome
  • Larynxkarzinome
  • Vaginal- und Vulvakarzinome
  • Peniskarzinome

 

 

HPV16 dringt über Mikroläsionen bis zur Basalschicht der Schleimhäute vor. Dort kommt es zur Infektion, die in den meisten Fällen vorübergehend ist. In manchen Fällen besteht die Infektion über mehrere Jahre. Je länger die Infektion andauert, desto größer ist das Risiko eines viral bedingten abnormalen Zellwachstums. Kommt es zum malignen Wachstum, wird von den Tumorzellen HPV16 L1 freigesetzt und das Immunsystem fängt an, Antikörper gegen HPV16 L1 zu produzieren.

Lokalisation und Prävalenz

Lokalisation und Prävalenz

 

Risikofaktoren

  • Analsex
  • Oralsex
  • Sexuelle Promiskuität
  • Immunschwächen, z.B. HIV
  • Immunosuppression
  • Immunerkrankungen
  • Kombination von ausgiebigen Tabak-, Alkohol - und Drogenkonsum und einer HPV16 Infektion


Symptome und Staging

Symptome bei Mund- und Rachenkrebs

  • Schwellungen am Hals oder nicht heilende Wunden
  • Rote oder weiße Flecken im Mund · Nicht schmerzhafter Knoten oder Geschwulst im Hals
  • Anhaltende Heiserkeit über mehr als 3 Wochen und Veränderungen der Stimme
  • Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Kauen, Schlucken oder bei der Bewegung der Kiefer oder der Zunge
  • Schmerzen beim Sprechen
  • Kloßgefühl im Bereich des Mundbodens oder der Zunge
  • Länger andauernder Mundgeruch, der nicht auf mangelnde Mundhygiene zurückzuführen ist
  • Blutiger Speichel oder Schleim beim Husten
  • Lockerung der Zähne oder nicht mehr gut sitzende Zahnprothesen


Diagnostizierte Tumorstadien bei Erstbefund von Mund- und Rachenkrebs

Tumorstadien bei Erstbefund


Wichtige Hinweise:

HPV-bedingte Tumoren können prinzipiell in allen Bereichen der Mundschleimhaut entstehen.

Besonders häufig sind Krebserkrankungen der Mandeln (>90%) sowie des Rachens (>66%) durch HPV bedingt.

Entsprechend liefert der Prevo-Check® Schnelltest entscheidende Hinweise auf Krebserkrankungen, die während der routinemäßigen Sichtuntersuchung nicht erkannt werden können.


© Bildmaterial: mit freundlicher Genehmigung der Abviris Deutschland GmbH

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